Als Hackgut bzw. Hackschnitzel bezeichnet man maschinell zerkleinertes Holz in der Größenordnung von 1 mm bis 6 cm. In der Regel handelt es sich dabei um Holz-sortimente, die nicht für die Weiterverarbeitung herangezogen werden bzw. die in der holzverarbeitenden Industrie anfallen oder starke Stürme machen in einer Nacht Unmengen an Hackschnitzel. Diese Sturmschäden werden maschinell aufgearbeitet und meistens gleich vor Ort gehäckselt.
Was die Qualität der Hackschnitzel betrifft, so ist vor allem der Wassergehalt das entscheidende Kriterium. Je trockener das Hackgut, desto höher der Brennwert und desto besser für die Lagerung. Die Bandbreite der Qualitätsklassen variiert hier zwischen "erntefrisch" (W 50: 40 bis 50 % Wassergehalt) und "lufttrocken" (W 20: Wassergehalt kleiner als 20 %). Darüber hinaus spielt natürlich auch die Holzart eine entscheidende Rolle.
Hackschnitzel sind mit Abstand der billigste Brennstoff, auch unter den mittlerweile konkurrenzlos preisgünstigen Holzbrennstoffen.
Der Einsatz von Hackschnitzelanlagen erfolgt sowohl im Bereich von Kleinanlagen (z. B. Einfamilienhaus) als auch in Biomasseheizwerken, die einzelne Gebäude oder ganze Nah- bzw. Fernwärmenetze versorgen.
KWB-Biomasseheizung bietet hochwertige und flexible Lösungen an mit dem Multifire von 15-100KW und für größeren Bedarf bis 320KW.
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Kleiner Auszug an Anlagenbeispielen:
